Rezensionen

Wer überlegt, ein bestimmtes Buch zu kaufen, ist manchmal froh, wenn er dank einer professionellen Besprechung weiß, was er zu erwarten hat.

Eine Buchrezension beschreibt den Inhalt eines Buches, unterzieht ihn einer Analyse und schließlich einer Bewertung.

Eine Rezension ist zwar subjektiv, da nicht jeder Leser den gleichen Geschmack und die gleiche Erwartung an ein Buch hat, dennoch muss die Besprechung bestimmten Kriterien genügen. Wer ein Buch euphorisch lobt oder hart kritisiert, muss dies begründen.

Karlsruhe in den Jahren 1945 - 1954

Wiederaufbau und Neubeginn einer Stadt im Nachkrieg – Dirk von Grolman

Eine Rezension von Heidelinde Penndorf.

Auszug:

Ein Buch, in dessen Inhalt sich die Liebe widerspiegelt, die der Literaturkritiker Adolf von Grolman für seine Heimatstadt Karlsruhe in seinem Herzen trug. Zusammengetragene Erinnerungen, Berichte, Dokumente, Bilder und Gedanken, welches das Zeitkolorit der ersten neun Nachkriegsjahre der Stadt zeigt.

Aus dem Leben ihres Vaters Fritz Max Hessemer

Eine Rezension von Daniela Dreuth.

Auszug:

In Rom zeichnete Hessemer, der eine Ausbildung bei seinem Onkel, einem Architekten, hinter sich hatte, Architektur im Massen. Stapelweise brachte er Skizzenbücher nach Hause. Als sich ihm die Gelegenheit bot, nach Ägypten zu fahren, um dort Skizzen berühmter Bauwerke anzufertigen, griff er ohne längeres Nachdenken zu. Diese Zeit prägte sein Architekturverständnis nachhaltig und machte sich für den Rest seines Lebens sowohl in seinen architektonischen als auch seinen litararischen Entwürfen bemerkbar. In Briefen schildert er seinem Vater seine Erlebnisse, auf ihrer Grundlage, aber auch nach seinen Erzählungen, kann Emilie diese Lebensphase gut darstellen. Nach der Rückkehr mit dem Schiff nach Italien muss er erst einmal einen Monat in Quarantäne, dieser großzügige Umgang mit der Zeit ist heute auch kaum noch nachzuvollziehen.

Mein Freund das Buch

Eine Rezension von Heidelinde Penndorf.

Auszug:

Dieses Buch ist ein öffentlicher Achtungserweis, eine Hommage des Autors an seinen Onkel Dr. Dr. Adolf von Grolman, (geb. 06.10.1888 – verstorben 17.08. 1973), einem bekannten deutschen Schriftsteller und Literaturkritiker. Sehr akribisch und liebevoll hat Dirk von Grolman die Texte aus dem Nachlassfundus des Onkels zusammengestellt und bearbeitet, um sie der breiten Öffentlichkeit der Leserschaft zur Verfügung zu stellen.

Es war für mich ungewöhnlich und auch hochinteressant, auf diese Weise an die Literaturwissenschaft herangeführt zu werden. Oftmals hatte ich während des Lesens das Gefühl, in einem Hörsaal einer literaturwissenschaftlichen Vorlesung zu folgen.